Was kostet Softwareentwicklung? Kosten berechnen
Vom kleinen Tool bis zur unternehmensweiten Fachanwendung: Ermitteln Sie eine realistische Kostenspanne für Ihre Individualsoftware – transparent aus Personentagen und DACH-Stundensätzen hergeleitet.
Was soll gebaut werden?
Anderer Projekttyp? Ein Klick öffnet den passenden Rechner samt Ratgeber für diesen Anwendungsfall.
Wie groß ist das Projekt?
Maßgeschneiderte Software – vom Tool bis zur Fachanwendung.
Konzept & Design
Falls Konzept und Design schon vorliegen, entfällt der Design-Aufwand.
Welche Funktionen werden gebraucht?
Der Aufwand pro Funktion richtet sich nach der Projektgröße – auf einer kleinen Seite ist z. B. eine Suche schlanker als in einer großen Plattform.
Beschreiben Sie größere Funktionen, die oben nicht auftauchen, und schätzen Sie den Umfang selbst ein.
Integrationen & Besonderheiten
Wer soll bauen?
Setzt die Stundensätze – jederzeit anpassbar.
Full-Service inklusive Projektmanagement und Qualitätssicherung.
Vertragsmodell
Optional – Standard ist Abrechnung nach Aufwand.
Individualsoftware wird für einen konkreten Prozess maßgeschneidert – entsprechend breit ist die Preisspanne. Ein kleines, abgegrenztes Modul startet bei rund 5.000 €; eine vollständige Fachanwendung für den Mittelstand beginnt bei 50.000 € und hat nach oben keine feste Grenze. Der Rechner oben ist auf Software-Projekte vorkonfiguriert und leitet die Kosten transparent aus Aufwand und Stundensatz her.
Anders als bei Standardsoftware zahlen Sie keine Lizenzgebühren pro Nutzer, sondern die einmalige Entwicklung plus Wartung. Ob sich das lohnt, hängt vom Prozess ab: Deckt eine fertige Lösung 80 % ab, ist sie meist günstiger; bei individuellen Abläufen, Integrationen in Altsysteme oder besonderen Compliance-Anforderungen spielt Individualsoftware ihre Stärken aus.
Was kostet Individualsoftware – und wovon hängt es ab?
Den größten Einfluss haben Umfang und Integrationstiefe. Eine in sich geschlossene Anwendung ist gut kalkulierbar; sobald Schnittstellen zu ERP-, CRM- oder Legacy-Systemen, Datenmigration aus Altsystemen oder mehrere Nutzerrollen ins Spiel kommen, steigt der Aufwand überproportional. Jede Drittanbieter-Schnittstelle bedeutet zusätzlichen Entwicklungsaufwand und oft laufende Lizenzkosten – der Rechner bildet beides ab.
Der zweite große Hebel ist der Stundensatz: Freelancer in Deutschland liegen im Median bei rund 90 €/Stunde, Agenturen bei 120–180 €/Stunde, Nearshore-Teams in Osteuropa bei 60–100 €/Stunde. Im Rechner können Sie den Anbietertyp wählen und die Sätze anschließend an Ihre eigenen Erfahrungen anpassen – das Ergebnis rechnet sofort neu.
Festpreis oder nach Aufwand?
Bei Individualsoftware ist das Vertragsmodell ein echter Kostenfaktor. Ein Festpreis gibt Planungssicherheit, kostet aber einen Risikoaufschlag von 15–30 %, weil die Agentur unklare Anforderungen mit Puffer einpreisen muss. Die Abrechnung nach Aufwand (Time & Material) ist flexibler und bei klarer Zusammenarbeit oft günstiger – erfordert aber Vertrauen und Mitwirkung Ihrerseits.
Je klarer die Anforderungen, desto kleiner der Aufschlag. Ein initialer Discovery-Workshop (1.000–5.000 €) schärft den Umfang, reduziert Nachsteuerungsrisiken und liefert eine belastbarere Kostengrundlage als eine vage Erstschätzung. Der Rechner zeigt den Festpreis-Aufschlag transparent als eigenen Posten.
Wartung nicht vergessen
Software lebt: Sicherheitsupdates, Abhängigkeits-Upgrades, kleine Weiterentwicklungen und Support summieren sich. Als Faustregel gilt die 15–25-%-Regel – eine Anwendung, die 60.000 € in der Entwicklung gekostet hat, verursacht typischerweise 9.000 bis 15.000 € Wartungsaufwand pro Jahr. Wer das von Anfang an einplant, vermeidet böse Überraschungen im zweiten Jahr.
Häufige Fragen zu Softwareentwicklung
Was kostet die Entwicklung von Individualsoftware?+
Ein kleines Tool oder Modul startet bei rund 5.000 €, eine Fachanwendung für den Mittelstand beginnt bei 50.000 €, große Individualsoftware liegt darüber. Der Preis hängt von Umfang, Integrationstiefe, Datenmigration, Nutzerrollen und dem gewählten Stundensatz ab.
Individualsoftware oder Standardsoftware – was lohnt sich?+
Deckt eine fertige Standardlösung Ihren Prozess zu etwa 80 % ab, ist sie meist günstiger. Bei individuellen Abläufen, tiefen Integrationen in bestehende Systeme oder besonderen Compliance-Anforderungen ist Individualsoftware oft die wirtschaftlichere und tragfähigere Wahl – ohne laufende Lizenzgebühren pro Nutzer.
Wie viel Wartung braucht eigene Software?+
Planen Sie 15–25 % der Entwicklungskosten pro Jahr für Wartung, Sicherheitsupdates, Abhängigkeits-Upgrades und kleine Weiterentwicklungen ein. Hosting und Betrieb kommen je nach Infrastruktur hinzu.
Sollte ich einen Festpreis vereinbaren?+
Ein Festpreis lohnt sich bei klar spezifizierten Anforderungen und gibt Planungssicherheit – kostet aber 15–30 % Risikoaufschlag. Bei explorativen Projekten mit unklarem Umfang ist die Abrechnung nach Aufwand meist günstiger. Ein Discovery-Workshop vorab senkt das Risiko in beiden Modellen.
Zum Weiterlesen im Ratgeber
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Quellen & Datenbasis
Datenstand Juli 2026 · Rechenmodell v1.0. Alle Preisangaben sind unverbindliche Orientierungswerte für den DACH-Markt und kein Angebot im Sinne des BGB.
- Freelancer-Kompass 2026 (freelancermap)
- IT-Stundensätze Freelancer DE (freelancermap)
- Malt Tarifbarometer
- App Development Costs 2026 (Topflight)
- Stundensätze App- & Softwareentwickler (knguru)
- Shopware-Shop erstellen lassen: Kosten (qualimero)
- Software Development Effort Allocation (Hypersense)
- Google Play & App Store Fees (splitmetrics)
- Kosten für Website-Wartung (Hostinger)
- BFSG-Gesetz Volltext (bfsg-gesetz.de)
- BFSG-Kosten: Was kostet Barrierefreiheit? (barrierefreie-agenturen.de)
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